Sorgen fragen nicht, ob du gerade Zeit dafür hast. Sie kommen abends, bevor du einschläfst. Sie kommen, wenn du an die Zukunft denkst, an deine Gesundheit, deine Finanzen, deine Beziehungen. Und oft fühlen wir uns damit allein, als wären wir die Einzigen, die es nicht schaffen, „alles im Griff zu haben“.
Glaube ist kein Rezept, damit Angst von einem Moment auf den anderen verschwindet. Aber er bietet etwas Wichtiges: Du musst es nicht allein tragen. „Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden“ (Matthäus 7,7) — eine Einladung, das zu bringen, was uns belastet, ohne so zu tun, als wären wir stark.
Praktisch kann das bedeuten: laut oder still aussprechen, was dir Angst macht, es jemandem anvertrauen — im Gebet, einem Menschen, dem du vertraust, einer Gruppe wie unserer.
Wenn dich die Angst schon lange belastet oder du das Gefühl hast, allein nicht mehr weiterzukommen, sprich auch mit einem Arzt oder einer Beratungsstelle — Glaube ersetzt keine professionelle Hilfe, kann dich aber auf diesem Weg begleiten.
Du musst da nicht allein durch. Wir sind da, wenn du reden möchtest.
